Das Bündnis für legale Prostitution, in dessen Rahmen der BesD die Stimmen von Sexarbeitenden vertritt, hat den Reader „Kein Sexkaufverbot!“ in seiner Pro-Fakten-Kampagne veröffentlicht. In der hochinformativen Artikelsammlung kommen auf über 80 Seiten Sexarbeiter*innen, Kund*innen, Betreiber*innen sowie Expert*innen aus Beratung, Recht und Geschichte zu Wort. Warum wir ein Sexkaufverbot ablehnen: Neuer Reader bündelt Stimmen zum […]
Als seit vielen Jahren in Deutschland tätige Sexarbeiterin wurde Madame Kali vom WDR als Interviewpartnerin befragt — es sollte um den Vorstoß Klöckners in Sachen Sexkaufverbot im Bundestag gehen. Wie der finale Beitrag zeigte, war man jedoch nur vorgeblich an der Meinung einer direkt betroffenen Person interessiert. Dieser Beitrag wurde zuerst in Madame Kalis Blog […]
Die beiden Autorinnen, Liv und Lady Alice, sind Sexarbeiterinnen und gehören zur Politikgruppe des BesD. „Kann eine Reform der Prostitutionsgesetzgebung die Bedingungen in der Prostitution verbessern oder bedarf es eines grundsätzlichen Paradigmenwechsels und der Einführung eines Sexkaufverbots, um die Menschenwürde und die Gleichstellung der Geschlechter entsprechend der Verfassung sowie internationalen Abkommen zu berücksichtigen? Und muss […]
Was fordert der BesD, um die Situation von Sexarbeitenden zu verbessern? Wieviel Sexarbeiter*innen gibt es überhaupt hier in Deutschland? Wie lassen sich Sexarbeit und Zwangsprostitution unterscheiden? Wie bewertet der BesD den Vorschlag, Sexarbeit generell zu verbieten? Was würde sich dann für Sexarbeiter*innen ändern? Diese und ähnliche Fragen werden regelmäßig von Medienvertreter*innen an unseren Verband herangetragen. […]
Der Bundesweite Koordinierungskreis gegen Menschenhandel (KOK) e.V. veröffentlichte die ersten Ergebnissen seines neuen Daten-Tools, das die Situation von Betroffenen von Menschenhandel aus Sicht der Praxis von Fachberatungsstellen darstellt und dabei umfassenden Datenschutz gewährleistet. Teilnehmende Beratungsstellen können darin Daten der von ihnen betreuten und von Menschenhandel betroffenen Klient*innen eingeben. So will man einerseits die bestehende Praxis […]
Als Berufsverband für Sexarbeitende in Deutschland begrüßen wir, dass sich die Politik wertneutraler mit unserem Themenfeld beschäftigt und sich sachliche Arbeitsgrundlagen ergeben. Wir unterstützen den Antrag der CDU und der FDP, dass sich das Bundesland Nordrhein-Westfalen gegen die Einführung eines Sexkaufverbotes positioniert. Das Sexkaufverbot führt nicht zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen in der Sexarbeit. […]
Von Johanna Weber, politische Sprecherin Verschiedene Meldungen gingen vor einer Woche fast parallel bei uns ein. Auf der einen Seite diverse Anfragen von wohnungslosen Kolleg*innen, die wissen wollten ob sie nicht in ihren Bordellen bleiben können solange diese wegen der Corona-Verordnung geschlossen sind. Auf der anderen Seite ereilten uns Nachrichten von Bordellbetreibern, die sich weigerten, […]
Verfassungsklage gegen Freierbestrafung in Frankreich scheitert am obersten Gerichtshof Vor beinahe drei Jahren wurde in Frankreich das Gesetz „gegen das Prostitutionssystem“ verabschiedet, das Kund*innen von Sexdienstleistenden kriminalisiert und die Arbeitsbedingungen in der Branche bereits nachweislich verschlechtert hat. Unter Berufung auf das Recht auf Freiheit von Handel und Unternehmertum, klagten französische Sexarbeitende mit Hilfe von unterstützenden […]
Die behördliche Umsetzung des Prostituiertenschutzgesetzes (ProstSchG) ist nach wie vor ein einziges Desaster. Den Schaden haben die Sexarbeitenden. Wir vom BesD versuchen von Anfang an alle Problemlinien und Umsetzungsversuche im Rahmen des neuen Gesetzes zu sammeln. Und zwar nicht, weil wir dieses Gesetz für eine gelungene Idee halten, sondern weil wir nicht wortlos alles mit […]
Seit fast 7 Jahren arbeite ich schon als Gastlady in einem Bizarrstudio in München. Warum reise ich extra nach München, wo ich doch in Berlin mein eigenes kleines Studio habe? Ja, zum einen, weil ich gerne reise, und zum anderen weil das Geld nicht reicht, das ich in Berlin verdiene. Mir geht es genauso wie […]
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