Berufsverband-Sexarbeit.de

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Will­kom­men beim BesD e.V., dem Berufs­ver­band für sexu­el­le und ero­ti­sche Dienst­leis­tun­gen.

2. Juni: Hurentag

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Roter Regen­schirm, Sexy Out­fit, und dann ab zum Huren­tag!

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Deine Spende gegen ein Sexkaufverbot

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Wir brau­chen dei­ne Spen­de um wei­ter gegen ein Sexkauf­ver­bot in Deutsch­land anzu­kämp­fen.

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Aktionswoche 2026

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2. bis 6.Juni: Deutsch­land­wei­te Ver­an­stal­tungs­rei­he der Sex­ar­beit!

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Juli 2020 | Newsletter BesD — Neuigkeiten von den Lobbyhuren

Juli 2020 | Newsletter BesD — Neuigkeiten von den Lobbyhuren

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Unter dem roten Regen­schirm – News vom BesD e.V. | 01. Juli 2020

Hal­lo zusam­men, unter dem vom BesD gestar­te­ten Hash­tag #Rot­licht­AN demons­trier­ten Sexarbeiter*innen, Bera­tungs­stel­len, Sex­dienst­leis­tungs-Betrie­be und Unterstützer*innen am dies­jäh­ri­gen Huren­tag für mehr Gerech­tig­keit und mehr Rech­te für Sexarbeiter*innen. Gleich­zei­tig bringt das Berufs­ver­bot wäh­rend der Coro­na-Zeit ver­stärkt Befürworter*innen des Schwe­di­schen Modells auf das Spiel­feld. Wir arbei­ten an allen Fron­ten inten­siv gegen ein Sexkauf­ver­bot und für das Recht, als Bran­che end­lich auch Coro­na-Locke­run­gen zu erfah­ren. Mehr über den Stand der Din­ge für Sex­wor­ker und über die Ver­bands­ar­beit erfährst du im aktu­el­len News­let­ter. Herz­lichst, Dein BesD-Team

#Hilfe gesucht — Nothilfe-Fonds in der Krise

Mit­hil­fe der Spen­den an den BesD Not­hil­fe Fonds konn­ten wir über 125.000 Euro an Sex­ar­bei­ten­de in Not aus­zah­len. Nun ist das Geld alle, aber die Kri­se dau­ert an.  Neben pri­va­ten Spender*innen suchen wir geeig­ne­te Ansprechpartner*innen z.B. von Stif­tun­gen, die wei­ter­hel­fen könn­ten und wol­len. Du hast Tipps oder gar einen per­sön­li­chen Kon­takt für uns? Bit­te mel­de dich bei unse­rer Mit­ar­bei­te­rin Tama­ra unter  oder +49 179 416 7883 (sms, whats­app, tele­gram)  

#Termine

  • 03.07. | Ber­lin, Leip­zi­ger Stra­ße 3–4 | ab 08:30 Uhr | Pro­test gegen Arbeits­ver­bot: Sexarbeiter*innen pro­tes­tie­ren gemein­sam mit Betreiber*innen vor dem Bun­des­rat in Ber­lin für eine Auf­he­bung des Arbeits­ver­bots -> hier geht es zu unse­rer Pres­se­mel­dung
  • 09.07. | Online | 21:00 — 22:30 | Ber­lin Strip­pers Coll­ec­ti­ve Show Unter dem Mot­to “United We Strip” erwar­tet dich ein gla­mou­rö­ses, sexy, uner­hör­tes Spek­ta­kel mit ver­füh­re­ri­schen Tänzer*innen, einem Mix aus Strip Shows und Come­dy. Hier liest du mehr. Kar­ten für das Soli-Event gibt es hier. PS: Das Ber­lin Strip­pers Coll­ec­ti­ve hat jetzt auch einen Patre­on-Account.

#Wissenswertes

  • Stand der Din­ge: Das Coro­na-Cha­os bleibt lei­der wei­ter bestehen — wäh­rend in Ber­lin, Bre­men, Ham­burg, NRW, Saar­land und Schles­wig-Hol­stein expli­zit jede Art von Sex­ar­beit ver­bo­ten ist, gibt es unein­heit­li­che Rege­lun­gen und gro­ße Unsi­cher­hei­ten in den ande­ren Bun­des­län­dern. Nach wie vor gibt es deutsch­land­weit kei­ne siche­re Arbeits­grund­la­ge. In dem Blog­bei­trag “Ist eigen­stän­di­ge Sex­ar­beit in eini­gen Bun­des­län­dern erlaubt oder nicht?” liest du mehr.
  • Dis­kri­mi­nie­rung: Wäh­rend vie­le Bran­chen von Coro­na-Locke­run­gen pro­fi­tie­ren, bewegt sich bezüg­lich der Sex­ar­beit wenig bis nichts:  Wäh­rend Nach­bar­län­der wie die Schweiz, Bel­gi­en, Öster­reich, Tsche­chi­en und die Nie­der­lan­de Sex­ar­beit bereits ins­ge­samt wie­der erlaubt haben, bie­tet die hie­si­ge Poli­tik kei­ne Per­spek­ti­ven für die Wie­der­eröff­nung von Pro­sti­tu­ti­ons­stät­ten und beraubt damit den Groß­teil der Sex­ar­bei­ten­den ihrer Arbeits­plät­ze. Eine geplan­te Öff­nung in Rhein­land-Pfalz wur­de nach Ver­kün­di­gung wie­der zurück­ge­nom­men.
  • Fak­ten­check zu Ver­bots-Argu­men­ten: Die GSSG hat vor kur­zem einen Fak­ten­check zu den Argu­men­ten der Sexarbeits-Gegner*innen ver­öf­fent­licht.

#Lobbyhuren

  • Erfolg­rei­che Akti­on #Rot­licht­AN: Unter die­sem Hash­tag star­te­ten wir gemein­sam mit dem Bünd­nis der Fach­be­ra­tungs­stel­len für Sex­ar­bei­te­rin­nen und Sex­ar­bei­ter (Bufas e.V.) und wei­te­ren Koope­ra­ti­ons­part­nern, Aktio­nen zum Huren­tag. Twit­ter- und Face­book-Feeds wur­den mit #Rot­licht­AN nahe­zu über­flu­tet, unzäh­li­ge Kolleg*innen und Unterstützer*innen erstell­ten eige­ne Pro­fil­bil­der und nicht nur der Stern berich­te­te — mehr Berich­te zur #Rot­licht­AN-Akti­on fin­dest du wei­ter unten in den Schlag­zei­len.
  • Takt­lo­ser Angriff aus dem Bun­des­tag: Ein Zusam­men­schluss aus Abge­ord­ne­ten bemüht(e) sich nach Kräf­ten, ein Sexkauf­ver­bot im Fahrt­wind der Coro­na-Kri­se durch­zu­bo­xen. Hier geht es zu unse­rer Stel­lung­nah­me.
  • Hygie­ne-Kon­zept für Sex­ar­beit wäh­rend Coro­na: Wir for­dern die Gleich­be­hand­lung von Sex­ar­beit mit ver­gleich­ba­ren kör­per­na­hen Dienst­leis­tun­gen und haben uns mit unse­rem Hygie­ne-Kon­zept an die Bun­des­län­der und die zustän­di­gen Behör­den gewen­det.

Neues aus unserem Blog

Ich+habe+in+der+Sexarbeit+Gewalt+erfahren+-+warum+ich+mich+deshalb+f%C3%BCr+Sexworker+und+gegen+Sexkaufverbote+engagiere

Ich habe in der Sex­ar­beit Gewalt erfah­ren — war­um ich mich des­halb für Sex­wor­ker und gegen Sexkauf­ver­bo­te enga­gie­re

Als Sex­ar­bei­te­rin habe ich in vie­len Berei­chen gear­bei­tet, unter ande­rem in Bor­del­len, als Escort und als Por­no- Dar­stel­le­rin. Zurück­ge­blie­ben sind mehr schlech­te als gute  Erin­ne­run­gen…WEITERLESEN

Gedan­ken zum ON/OFF bei den Coro­na-Locke­run­gen in Rhein­land-Pfl­alz

Ich schrei­be Ihnen heu­te mit drei Gefüh­len, möch­te Ihnen mei­ne Gedan­ken zur o. g. The­ma­tik mit­tei­len und habe wich­ti­ge Fra­gen an Sie. Mei­ne Gefüh­le sind Wut, Angst und Ent­täu­schung… WEITERLESEN

I Traf­fi­cked Mys­elf to Ger­ma­ny

I am wea­ring a coral neck­lace that I bought when I visi­ted the town in Sici­ly whe­re my father was born—the town from which he emigrated—when he was 3 years old. I wear it to remind me of the strength my grand­fa­ther must have had to lea­ve ever­y­thing he knew behind …  WEITERLESEN
Mach mit bei “Meet a Sex­wor­ker”. Ab einer Min­dest­sum­me von 150 Euro zuguns­ten des BesD kannst Du an unse­rer „Meet a Sexworker“-Aktion teil­neh­men und erhältst die Gele­gen­heit, eine Sex­ar­bei­te­rin pri­vat und „außer­halb der Arbeits­zeit“ im Rah­men eines 60-minü­ti­gen Tref­fens ken­nen­zu­ler­nen. Je nach­dem wie es Dir bes­ser passt, kön­nen wir uns im Text-Chat, oder vor der Web­cam tref­fen. Die per­fek­te Gele­gen­heit um im Home Office zu pro­kras­ti­nie­ren – und das auch noch für einen guten Zweck! Unter­stüt­ze uns mit Dei­ner Spen­de. Der abso­lu­te Groß­teil der Arbeit des BesD wird von ehren­amt­li­chen Helfer*innen in ihrer Frei­zeit geleis­tet. Um auch wei­ter­hin die Rech­te von Sex­ar­bei­ten­den zu stär­ken, bewer­ben wir uns als Ver­ein um För­der­gel­der und suchen ste­tig nach Ver­bün­de­ten, die bereit sind uns finan­zi­ell den Rücken zu stär­ken. Du kannst die Arbeit des Berufs­ver­ban­des für ero­ti­sche und sexu­el­le Dienst­leis­tun­gen sowohl mit einer ein­ma­li­gen als auch einer regel­mä­ßi­gen Spen­de unter­stüt­zen: Kon­to­ver­bin­dung des BesD e.V. IBAN:DE49100500000190290862 BIC:BELADEBEXXX Pay­pal: In dei­nem Pay­Pal Kon­to gibt es den Rei­ter “Geld sen­den”. Um zu spen­den, gib ein­fach unse­re Adres­se und den gewünsch­ten Betrag ein. Hilf uns dabei, bekann­ter zu wer­den. Wir haben jede Men­ge tol­le Sti­cker und Post­kar­ten, die wir ger­ne zum Aus­le­gen oder Ver­tei­len an dich ver­schi­cken. Schreib ein­fach eine kur­ze Mail mit der gewünsch­ten Men­ge und Adres­se an . Sprich über uns. Twit­ter: @SexworkID Face­book: BesD — Berufs­ver­band Insta­gram: berufs­ver­band-sex­ar­beit Öffent­li­che Auf­merk­sam­keit hilft uns dabei, unse­re Zie­le bes­ser durch­zu­set­zen. Wir freu­en uns daher sehr, wenn du unse­re Bei­trä­ge kom­men­tierst, ret­wee­test, teilst oder auf „Gefällt mir” klickst. Vie­len Dank!

#Medienspiegel

SCHLAGZEILEN

Dis­kri­mi­nie­rung: Wäh­rend vie­le Bran­chen von Coro­na-Locke­run­gen pro­fi­tie­ren, bewegt sich bezüg­lich der Sex­ar­beit wenig bis nichts. Rhein­land-Pfalz-Gate: Die ver­spro­che­ne Öff­nung der Sex­ar­beits-Gewer­bes fand doch nicht statt. Huren­tag: Mit #Rot­licht­An pro­tes­tier­ten Sexarbeiter*innen für lega­les Arbei­ten und gegen ein Sexkauf­ver­bot. Berufs­ver­bot: 16 Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te aus Uni­on und SPD for­der­ten die end­gül­ti­ge Abschaf­fung der Pro­sti­tu­ti­on im Zuge von Coro­na.

STIMMEN AUS DER SEXARBEIT


LOKALES, MEINUNGEN, BERICHTE


STIMMEN AUS DER FORSCHUNG UND VON BERATUNGSSTELLEN


BERICHTE ZUR SEXARBEIT AUSSERHALB DEUTSCHLANDS


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