Berufsverband-Sexarbeit.de

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Will­kom­men beim BesD e.V., dem Berufs­ver­band für sexu­el­le und ero­ti­sche Dienst­leis­tun­gen.

2. Juni: Hurentag

2. Juni: Hurentag

Roter Regen­schirm, Sexy Out­fit, und dann ab zum Huren­tag!

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Deine Spende gegen ein Sexkaufverbot

Deine Spende gegen ein Sexkaufverbot

Wir brau­chen dei­ne Spen­de um wei­ter gegen ein Sexkauf­ver­bot in Deutsch­land anzu­kämp­fen.

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Aktionswoche 2026

Aktionswoche 2026

2. bis 6.Juni: Deutsch­land­wei­te Ver­an­stal­tungs­rei­he der Sex­ar­beit!

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Heute ist Sex Worker Pride — worauf wir dieses Jahr besonders stolz sind

Heute ist Sex Worker Pride — worauf wir dieses Jahr besonders stolz sind

Heute ist Sex Worker Pride — worauf wir dieses Jahr besonders stolz sind
Sex Worker Pri­de – ein Tag um die Erfol­ge von Sexarbeiter*Innen und die Errun­gen­schaf­ten von Sex­wor­ker-Orga­ni­sa­tio­nen zu fei­ern!
  • Mehr Diver­si­tät: Seit Anfang die­ses Jah­res ist der BesD so breit und stark auf­ge­stellt wie noch nie. Der Vor­stand wur­de von drei auf fünf Per­so­nen auf­ge­stockt, unter ande­rem mit der ehe­ma­li­gen Sex­ar­bei­te­rin Susan­ne Blei­er-Wilp und der Stra­ßen­s­ex­ar­bei­te­rin Nico­le Schul­ze. Die Mit­glie­der im BesD — alles akti­ve oder ehe­ma­li­ge Sex­ar­bei­ten­de —  haben unter­schied­lichs­te Hin­ter­grün­de, sexu­el­le Iden­ti­tä­ten, Arbeits­be­rei­che und Kund*Innen.
  • Mehr Mit­glie­der: Seit Mona­ten kön­nen wir uns über wach­sen­de Mit­glie­der­zah­len freu­en — mit mitt­ler­wei­le über 500 Mit­glie­dern bil­det der 2013 gegrün­de­te BesD e.V. den größ­ten Sex­wor­ker­ver­bund sei­ner Art in Euro­pa.
  • Kri­sen­ma­nage­ment: Seit Mit­te März waren Pro­sti­tu­ti­ons­ein­rich­tun­gen in Deutsch­land wegen der Coro­na-Pan­de­mie geschlos­sen und alle For­men der Pro­sti­tu­ti­on ver­bo­ten. Wir haben ton­nen­wei­se Arbeit inves­tiert, um unse­re poli­ti­sche Arbeit, unser Enga­ge­ment bei den Behör­den, unse­re Zusam­men­ar­beit mit Ver­bün­de­ten und Bera­tungs­stel­len und unse­re Kom­mu­ni­ka­ti­on nach außen zu inten­si­vie­ren. Einen klei­nen Ein­druck die­ser Arbeit bie­ten unse­re Stel­lung­nah­men und Pres­se­mel­dun­gen sowie ein Blick in den dies­jäh­ri­gen Medi­en­spie­gel.
  • Pro­fes­sio­na­li­sie­rung: Wir haben unse­re Pres­se­ab­tei­lung neu orga­ni­siert und brei­ter auf­ge­fä­chert um noch bes­ser Öffent­lich­keits­ar­beit leis­ten zu kön­nen.  Wir haben den Infor­ma­ti­ons­wert und die Benut­zer­freund­lich­keit unse­rer Web­site ver­bes­sert und vie­le Zoom-Ver­an­stal­tun­gen in unse­re Arbeit inte­griert — von der Spen­den­samm­lung über Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tun­gen für die Öffent­lich­keit bis hin zur Orga­ni­sa­ti­on und Bereit­stel­lung von Kom­mu­ni­ka­ti­ons-Orten.
  • Infor­ma­ti­ons­quel­le: Von Beginn der Pan­de­mie bis Mit­te April aktua­li­sier­ten wir täg­lich unse­ren Arti­kel “Coro­na-Virus: Das soll­ten Sexarbeiter*Innen (und alle Ande­ren) jetzt beach­ten” und haben damit die deutsch­land­weit ers­te Infor­ma­ti­on zu Sex­ar­beit und Coro­na zur Ver­fü­gung gestellt. Unse­re Infor­ma­tio­nen wur­den  inter­na­tio­nal von Sexarbeiter*Innen und Orga­ni­sa­tio­nen geteilt und über­setzt.
  • Hil­fe und Unter­stüt­zung: Nach wie vor doku­men­tie­ren wir die ver­schie­de­nen Rege­lun­gen in den Bun­des­län­dern und bie­ten wei­ter­hin Hil­fe, Unter­stüt­zung und Infor­ma­tio­nen für Sexarbeiter*Innen an.  Wir haben den ers­ten Coro­na-Not­hil­fe Fonds für Sexarbeiter*Innen in Deutsch­land initi­iert und orga­ni­siert, der sich spe­zi­ell an Sexarbeiter*Innen rich­tet, die von staat­li­chen Hil­fen aus­ge­schlos­sen sind. Es gelang uns, vie­le Spen­den zu sam­meln, und mit Hil­fe eines Groß­spen­ders konn­ten wir 126.000 Euro an 400 Sexarbeiter*Innenin aku­ten Not­la­gen geben, bis das Geld im Juli alle war.
  • Lob­by: Wir haben erfolg­reich dafür gekämpft, dass das Über­nach­tungs­ver­bot in Pro­sti­tu­ti­ons­stät­ten für die Coro­na-Zeit auf­ge­ho­ben wur­de. Wir haben uns erfolg­reich dafür ein­ge­setzt, dass die dra­ko­ni­schen Buß­gel­der für Ver­stö­ße gegen die Coro­na-Ver­ord­nung sei­tens Sexarbeiter*Innen dras­tisch gesenkt wur­den. Zusam­men mit Expert*Innen aus dem Gesund­heits­sek­tor erar­bei­te­ten wir bereits im Mai ein Hygie­ne­kon­zept, das detail­liert auf­zeigt, wie Sex­ar­beit wäh­rend der Pan­de­mie mög­lich ist. Wir set­zen uns aktiv für die Wie­der­zu­las­sung der Sex­ar­beit in allen Bun­des­län­dern ein und machen uns gegen ein Sexkauf­ver­bot stark.
  • Social Media: Wir haben seit dem Inter­na­tio­na­len Huren­tag den Hash­tag #Rot­licht­AN ins Leben geru­fen — um gegen das schwe­di­sche Modell zu kämp­fen und gegen das anhal­ten­de Ver­bot von Sex­ar­beit zu pro­tes­tie­ren.
  • Demos: Unse­re Mit­glie­der haben Demons­tra­tio­nen von Sexarbeiter*Innen und Ver­bün­de­ten in meh­re­ren Groß­städ­ten in Deutsch­land (Ham­burg, Ber­lin, Köln, Stutt­gart, Düs­sel­dorf) orga­ni­siert, die in der Pres­se und in der Öffent­lich­keit eine Men­ge Auf­se­hen erreg­ten und aller Wahr­schein­lich­keit nach dazu bei­getra­gen haben, das Ver­bot von Sex­ar­beit end­lich zu lockern.
  • Fort­bil­dung: Wir haben die BesD-Work­shops gestar­tet, wo Sex­wor­ker mit ande­ren Sex­wor­kern online und sicher ihr Wis­sen tei­len kön­nen.
Auch nach den teil­wei­sen Locke­run­gen kämp­fen wir wei­ter gegen die Dis­kri­mi­nie­rung von Sex­ar­bei­ten­den und gegen kri­mi­na­li­sie­ren­de Geset­ze. Ein gro­ßes DANKESCHÖN an unse­re Mit­glie­der und an unse­re Ver­bün­de­ten — für die uner­müd­li­che und oft so anstren­gen­de Arbeit im Kampf für die Rech­te von Sex­ar­bei­ten­den.